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Besser verkaufen

Elektroauto verkaufen

Du möchtest dein Elektroauto verkaufen? Vielleicht lockt dich ein neues Modell mit größerer Reichweite oder du möchtest einfach rechtzeitig den besten Preis erzielen. Welche Motivation dich auch immer bewegt, in diesem Ratgeber erfährst du, wie du dein E-Auto clever weiterverkauft.
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Besonderheiten beim E-Auto-Verkauf

Neben den üblichen Punkten beim Autoverkauf solltest du bei Elektroautos auf Folgendes achten:

  • Akkuzustand: Käufer:innen interessieren sich besonders für die Restkapazität der Batterie. 
  • Reichweite: Auch wenn sie vom Akku abhängt – gib die reale Reichweite an, die du im Alltag erzielst.
  • Garantie: Viele E-Autos haben eine separate Batteriegarantie (oft 8 Jahre oder 160.000 km). Prüfe, ob sie noch gültig ist – das steigert den Verkaufspreis.

Akkuzustand prüfen & nachweisen

Beim Verkauf deines Elektroautos zählt vor allem eines: Vertrauen. Und nichts schafft mehr Sicherheit für Käufer:innen als ein transparenter Nachweis über den Zustand der Batterie. Denn der Akku ist das Herzstück deines Fahrzeugs.

Akkustand selbst prüfen

Den Akkuzustand deines Elektroautos kannst du auf verschiedene Arten selbst prüfen. Am einfachsten gelingt das über den Bordcomputer oder das Fahrzeugdisplay. Dort wird dir der aktuelle Ladezustand in Prozent sowie eine geschätzte Reichweite angezeigt. Für einen schnellen Überblick reicht das aus, für eine verlässliche Bewertung ist es jedoch ungenau, da Faktoren wie Temperatur oder Fahrstil die Reichweite stark beeinflussen können.

Etwas genauer wird es mit den Apps oder Telematik-Systemen vieler Hersteller. Marken wie Tesla, VW oder Hyundai liefern hier detailliertere Daten zu Ladezyklen, Akkuzustand und teilweise sogar zur Zellenspannung. Diese Informationen sind besonders glaubwürdig, da sie direkt vom Hersteller stammen.

Besonders präzise lässt sich der Akku allerdings über die OBD-II prüfen. Mit einem passenden Adapter und Apps wie „ScanMyTesla“, „EVNotify“ oder „ABRP“ kannst du den State-of-Health (SOH), die Ladezyklen sowie Zellspannungen auslesen und so ein klares Bild über den tatsächlichen Zustand der Batterie gewinnen.

Akkuzustand professionell nachweisen

Wenn du ernsthafte Käufer:innen überzeugen möchtest, führt kein Weg an einem offiziellen Nachweis vorbei. Aus diesen drei Optionen kannst du wählen:

  1. Hersteller-Service oder Vertragswerkstatt
    • Offizieller Batteriecheck-Bericht direkt vom Hersteller
    • Hohe Glaubwürdigkeit, perfekt für den Verkaufsprozess
    • Kosten je nach Hersteller zwischen 50€ und 150€
  2. Unabhängiges Batteriezertifikat (z.B. AVILOO)
    • AVILOO-Box an die OBD-Schnittstelle anschließen
    • Fahrzeug innerhalb von 7 Tagen von 100% auf unter 10% entladen
    • Nach 2 Tagen kommt das Zertifikat per E-Mail mit allen relevanten Daten
    • Herstellerunabhängig und objektiv – ideal für den Gebrauchtwagenverkauf
    • 99€ für Test & Zertifikat, optional +30€ für persönliches Expertengespräch
  3. Eigenes Protokoll erstellen
    • Mit OBD-II-Tools oder Herstellerdaten
    • Daten wie Ladezyklen, Reichweite bei 100% Ladung und SOH sammeln
    • Weniger rechtssicher als ein offizielles Zertifikat, aber ein starkes Transparenzsignal
    • Geringe Kosten für Adapter ca. 30–50€ + App

Good to know:

OBD-II steht für On-Board-Diagnose, zweite Generation. Dabei handelt es sich um eine standardisierte Schnittstelle, die seit 2001 in allen Benzin- und seit 2004 in allen Diesel-Pkw EU-weit Pflicht ist. Über diese Diagnosebuchse können externe Geräte Fahrzeugdaten auslesen – darunter Fehlercodes, Sensordaten oder beim E-Auto die Infos zum Akkuzustand. Möchtest du dein Elektroauto verkaufen, solltest du die Daten der OBD-II also nicht vernachlässigen.  

Wieviel ist dein Elektroauto wert?

Möchtest du ein Elektroauto verkaufen, musst du neben klassischen Faktoren wie Marke und Baujahr vor allem den Akkuzustand im Blick haben. Reichweite und Alltagstauglichkeit entscheiden darüber, welchen Preis du für deinen Gebrauchten erzielen kannst. Auch Restgarantien und Sonderausstattungen wirken direkt auf den Wert deines E-Autos ein.

  • Nutze Online-Bewertungstools speziell für E-Autos.
  • Vergleiche Angebote auf gängigen Plattformen (mobile.de, autoscout24).
  • Beachte auch regionale Unterschiede – in Städten ist die Nachfrage nach E-Autos oft höher.

Der allgemeine Wertverlust beim E-Auto

Beim Thema Wertverlust liegen Elektroautos derzeit oft hinter klassischen Verbrennern – zumindest auf dem Papier. Gründe dafür sind die schnelle technische Entwicklung, die teils begrenzte Reichweite älterer Modelle und Unsicherheiten über den Restwert der Batterie. Viele Interessierte sind vorsichtig beim Kauf gebrauchter E-Autos.

Aber es gibt Lichtblicke: Aktuelle Elektroautos mit hoher Reichweite, schnellen Lademöglichkeiten und attraktiver Ausstattung holen beim Wiederverkaufswert zunehmend auf. Besonders Fahrzeuge etablierter Marken wie Tesla, BMW oder Hyundai erzielen inzwischen deutlich bessere Preise.

Wertverlust im Detail

  • Erstes Jahr: Der Wertverlust beträgt in der Regel zwischen 25% und 40%. Einige Modelle verlieren sogar bis zu 50% ihres Neupreises innerhalb der ersten 12 Monate.
  • Drittes Jahr: Nach drei Jahren liegt der Restwert eines Elektroautos oft bei etwa 50% bis 60% des ursprünglichen Neupreises. Zum Vergleich: Benziner und Diesel erreichen in diesem Zeitraum etwa 62% bis 64%.
  • Fünftes Jahr: Der Wertverlust kann bis zu 50 % betragen, wobei einige Modelle, insbesondere von Herstellern wie Tesla, etwas stabiler im Wert sind.

Privatverkauf vs. Händler: Was lohnt sich?

Privatverkauf: Du erzielst meist den höheren Preis, musst dich aber um Besichtigungen, Probefahrten und Verträge kümmern. Besonders wichtig: Alle Fragen zum Akku ehrlich beantworten.

Händler oder Ankaufportale: Hier geht es schneller und unkomplizierter, dafür oft mit Preisabschlag. Gerade bei E-Autos lohnt sich ein Vergleich mehrerer Angebote.

Hersteller-Rückkaufprogramme: Einige Marken bieten Rückkaufaktionen an, wenn du ein neues Modell kaufst. Die Inzahlungnahme kann ein fairer Mittelweg sein.

Elektroauto mit Swapycar verkaufen

Wenn du dein Elektroauto schnell, sicher und ohne Verhandlungsstress verkaufen möchtest, bist du bei Swapycar genau richtig. Der Ablauf ist unkompliziert: Zuerst gibst du online die wichtigsten Daten zu deinem Fahrzeug ein – von Marke und Modell bis hin zum Kilometerstand und der Ausstattung. Anschließend prüfen unsere Profis deine Angaben und erstellen ein attraktives Inserat, das an ein großes Händlernetzwerk weitergeleitet wird.

Sobald die Händler ihre Angebote abgegeben haben, erhältst du eine transparente Übersicht über die besten Preise. Du entscheidest, ob du verkaufst – und wenn ja, an wen. Der Service übernimmt die komplette Abwicklung, von der Kommunikation bis zur Vertragsgestaltung. Alles, damit du weniger Aufwand hast und dich sicher fühlst.

Möchtest du dein E-Auto verkaufen? Hier findest Du weitere Infos zu unserem Service: Auto verkaufen

Unterlagen & Tipps für den Verkauf

Damit dein Verkauf reibungslos funktioniert, halte diese Dokumente bereit:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • HU-/AU-Bericht (bei E-Autos nur HU relevant)
  • Serviceheft und Werkstattnachweise
  • Batteriepass oder Kapazitätsnachweis (falls vorhanden)
  • Ladezubehör (z.B. Ladekabel, Wallbox-Belege, falls mitverkauft)

Hier findest du weitere Tipps und Hilfsmittel rund um den Verkauf

Antworten auf häufige Fragen

Wie kann ich den Batteriezustand nachweisen?

Über einen Diagnosebericht deiner Werkstatt oder ein Herstellerzertifikat. Dieser Nachweis steigert das Vertrauen und den Verkaufspreis.

Soll ich mein Elektroauto privat oder beim Händler verkaufen?

Privat erzielst du meist mehr Geld, beim Händler geht es schneller und unkomplizierter. Ein Angebotsvergleich lohnt sich immer.

Kann ich die staatliche Förderung behalten, wenn ich verkaufe?

Nein, die meisten Förderungen sind an Mindesthaltedauern (z.B. 6 bis 24 Monate) gebunden. Verkaufst du vorher, musst du die Prämie anteilig zurückzahlen.

Bekomme ich für mein E-Auto weniger als für einen Verbrenner?

Nicht unbedingt – E-Autos haben je nach Modell und Reichweite stabile Preise. Akkuzustand und Restgarantie sind die größten Wertfaktoren.

Welche Unterlagen sind für den Verkauf besonders wichtig?

Neben Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief vor allem Nachweise zum Akku, Serviceheft und Ladezubehör.

Kann ich mein CO₂ Zertifikat für mein E-Auto verkaufen?

Ja, als Besitzer eines reinen Elektroautos kannst du jährlich die sogenannten THG-Quoten (Treibhausgasminderungsquote) verkaufen und damit eine CO₂-Prämie erhalten. Diese Prämie wird von Mineralölunternehmen gezahlt, die gesetzlich verpflichtet sind, ihre CO₂-Emissionen zu reduzieren. Durch den Kauf der THG-Quoten erfüllen sie diese Verpflichtung.

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